Mai 2010

Die Kölnische Rundschau berichtet über einen Feuerwehreinsatz bei PapStar. Mitarbeiter vom PapStar bemerkten den Rauch, zogen den Stecker und alarmierten die Feuerwehr. Es wurden zwischenzeitlich bis über 100 Feuerwehrleute mobilisiert.  Zunächst das „Negative“:

  • der „Verursacher“ des Rauchs war der Kolibri Akku
  • es war zu einer chemischen Reaktion mit Rauchentwicklung gekommen
  • die Feuerwehr war verunsichert, weil kein Gefahrdatenblatt vorlag
  • die Reaktion von DBM Energy kam zunächst nur verzögert

Das „Posivitive“:

  • Es gab keine Explosion, kein Feuer
  • Schadstoffmessungen an der Einsatzstelle und in deren Umgebung verliefen negativ
  • Es entstand kein Personen und kein Sachschaden

Spätere Artikel (Kölner Stadtanzeiger, Kölnische Rundschau)  über den Vorfall belegen weiterhin:

  • „Gefahr war jedoch zu keiner Zeit gegeben“ und „Viel Qualm um nichts“ (Gregor Falke von PapStar)
  • „Durch einen chemischen Prozess in der Batterie hat sich Kaltrauch entwickelt“ (Harald Heinen,  Einsatzleiter und Chef der Freiwilligen Feuerwehr Kall)
  • „Der Einsatz bestätigte sogar, wie sicher unser intelligenter Energiespeicher auf Lithium-Basis wirklich ist.“ (Mirko Hannemann)

Die Ursache:

„[…] Nur einmal hat das defekte Ladegerät eines Fremdherstellers den eine Tonnen schweren Akku über 60 Stunden überladen. Das war, wenn auch unfreiwillig der beste Beweis für die Sicherheit unserer Akkus. Der Akku ist weder explodiert noch hat er Funken geschlagen oder gar gebrannt. Der verursachte Feuerwehreinsatz war ein Fehlalarm.“ (Mirko Hannemann, WiWo)

Konsequenzen:

„[…] Wie Hannemann selbst erfahren musste, kommt es auf das Zusammenwirken der gesamten Kette an. Als er sich vor einigen Monaten bei einem Testlauf vorschnell auf die Daten eines Zuliefererbauteils verließ, kam es in der Ladeelektronik zur Rauchentwicklung. Das Teil musste gegen eine Eigenentwicklung ausgetauscht werden. “ (autogazette)

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