In einem reißerischen Artikel vom 08.04.2011 titelt das Onlinemagazin *olar-driver: „DBM Akku-Schwindel durch Tests nun doch aufgeflogen!“ Es ist von „Schwindel“ und „Unterschlagung“ und die Rede. Die „Fakten sind überzeugend“ und man „fordere direkte Konsequenzen“. In einer Kurzzusammenfassung nennen sie dann ein paar Zahlen und Gründe warum und wie die DBM betrogen haben muss. Wer die genaue Rechnung und weitere Hintegründe erfahren will, muss ein kostenpflichtiges Abonnement abschließen. Das das nicht notwendig ist, zeigen bereits etliche Fehler in der Kurzzusammenfassung:

Behauptung:[…] die Angaben von DBM zu einem Akkugewicht bei 99 kWh von 300 kg nicht dem tatsächlichen Gewicht entsprechen.

Wahrheit: Der Akku wog 350kg. Siehe dazu das Datenblatt des Lekkermobils.

Behauptung: „[…] in Bezug auf die Testergebnisse der BAM und der DEKRA konnte errechnet werden dass aber ein reales Gewicht von 810 kg bestanden haben muss. Dies bedeutet, dass man 510 kg einfach unterschlagen hat.“

Wahrheit:  Diese Behauptungen sind falsch. Das maximale Gewicht des (98,8 kWh) Akkus hat max. 576kg betragen. Photos und Rechenbeweis siehe Artikel von der Hannover Messe.

Das Vorgehen von solar-driver ist stark fragwürdig. Es wird die Neugier mit unwahren Headlines geweckt um dann auf das kostenpflichtige Webangebot verwiesen zu werden. Angebliche e-Mobility Experten die beim näheren Hinschauen keine sind (der Artikel ist vom „eMobility-Experten“ Harald Gasse geschrieben, einem Dipl. Grafikdesigner).

FAZIT: Artikel von *olar-driver als Schwindel enttarnt.

Advertisements