DBM Energy ist gegen den reißerischen und falschen Artikel von *olar-driver (vom 08.04) vorgegangen und hat eine einstweilige Verfügung erwirkt. Das Magazin hatte in einer Kurzzusammenfassung des Artikels Unwahrheiten verbreitet  um im Anschluss auf ein dubioses kostenpflichtiges Onlineangebot hinzuweisen.

Interessant ist die Eidesstattliche Erklärung von Mirko Hannemann die *olar-driver vorliegt:

„[…] Der DEKRA Test lässt weitergehende Rückschlüsse auf die im Rahmen der Weltrekordfahrt benutzte Batterie nicht zu. Es handelt sich um eine neu aufgebaute Batterie, für deren Gehäuse und Leitungssysteme teilweise andere Materialien mit anderen Gewichtsverhältnissen verwendet wurden […] Die Behauptung bei der Weltrekordfahrt handelt es sich um einen „Schwindel“ und dies sei durch die Tests von DEKRA und BAM bestätigt ist falsch. Dies gilt schon deshalb, weil die Vorgabe des BMWi zur Weltrekord-Testfahrt sich alleine auf die Reichweite des Fahrzeugs bezog. […] Die DBM hat kein konkretes Gewicht der Batterie angegeben. Dies ist aus Gründen der Betriebs- und Geschäftsgeheimnis auch nicht beabsichtigt gewesen. Ich kann jedoch sagen, dass das Gewicht des Energiespeichers, zu dem auch Leitungen ect. gehören, deutlich unter 400 Kilogramm lag. […]“

368kg um genau zu sein, wie von pressw0rds berechnet.

Aufgrund dieser Aussage und dem eigenen Emailverkehr mit DBM Energy scheint es zwischen DBM Energy und dem BMWi eine vertragliche Grundlage für den Erhalt der Fördermittel gegeben zu haben. Dieser Vertrag legte zwei Dinge fest:

  1. Erreichung von über 300km
  2. Einhalten eines maximalen Leergewichtes (1500kg?)
Advertisements