Es gibt ein neues Interview der Berliner Zeitung und Mirko Hannemann. Neben einigen Infos aus dem letzten Artikel, ist folgendes erwähnenswert:

  • M.H. wurde gefragt warum DBM aus der Technologie nach wie vor ein großes Geheimnis macht? „[…] Wenn wir nach wie vor vorsichtig sind, dann deshalb, weil wir in solchen Verhandlungen befürchten, wegen ungleicher Verhandlungsstärke über den Tisch gezogen zu werden.“
  • der Daimler-Forschungschef hat DBM zur Mitarbeit in der Nationalen Plattform Elektromobilität eingeladen
  • Wie ist M.H. auf die Batterietechnologie gekommen? „Es begann mit der Entwicklung eines Messverfahrens für chemische Batteriespeicher. Damit hatten wir gewissermaßen die Batterie-DNA entschlüsselt und erfahren, welche der etwa 1500 Parameter wir beeinflussen müssen, um genau definierte Ergebnisse zu bekommen. […]“
  • DBM benötigt 9-12 Monate für eine Serienproduktion
  • Kosten für ein Elektroauto mit 300 km Reichweite muss nicht teurer sein als ein ähnliches „normales“ Auto.
  • Die Kolibri Batterie ist „definitiv“ die Entwicklung von Mirko Hannemann
  • Frage zum Schutz des DBM Knowhows: „Soweit wie wir das für nötig halten.
  • Kann denn garantiert werden, dass keine fremden Patente verletzt werden? „Wir haben da weiterentwickelt, wo andere aufgegeben haben, fremdes Know-how ist da, wo wir uns bewegen, nicht vorhanden.“
  • DBM sieht die Zukunft eher im Bereich der Energiespeicherung im großindustriellen Maßstab. Dort könnten im nächsten Jahr bereits 300 Megawatt installieren werden
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