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Der ein oder andere hat es vielleicht verfolgt: Es gibt ein Projekt der Bundesregierung ‚Effizienzhaus Plus‘ genannt. In Berlin steht eines davon und wird seit März 2012 von einer vierköpfigen Familie bewohnt. Effizienzhaus Plus bedeutet, dass das Haus mehr Strom erzeugt als es verbraucht. Mehr Infos zum innovativen Konzept und vieles mehr gibt es auf den Seiten des Bundesministeriums.

Was viele aber nicht wussten ist, dass einer von zwei stationären Batteriespeichern ein 20 kWh Kolibri Akku ist. Die Batterie wird im weiteren Verlauf 2012 im Haus installiert und ist dann Gegenstand ausgiebiger Forschung und Analysen. Was wird untersucht?

  • Ermittlung der Batteriekapazität mit Veränderungen über den Nutzungszeitraum mit Extrapolation des Startzustandes und der Prognose über den Lebenszyklus
  • Überprüfung der Betriebsstrategie und Erarbeiten von Vorschlägen zur Optimierung von Nutzungsdauer und Kapazitätserhalt
  • Aufnahme, Beschreibung und Kommentierung der Betriebsstörungen
  • Bewertung der Sicherheitsaspekte gealterter Li-Ionen-Zellen
  • Beschreibung des Instandhaltungsaufwandes mit Prognose der Entwicklung über den Lebenszyklus

Es wird ebenfalls eine Marktstudie (aller am Markt verfügbaren stationären Batteriesysteme) angefertigt, wo diese Ergebnisse dann einfließen.

Interessant wird auch der direkte Vergleich zum anderen Akku. Dabei handelt es sich um eine prototypische Entwicklung aus Zitat: „7250 (~40 kWh) gebrauchten Li-Ionen-Zellen des Typs 18650 (Notebookakkus), die von der Firma BMW aus deren Versuch mit der Mini-E-Serie zur Verfügung gestellt wurden.“ Viele werfen der DBM/Kolibri Power Systems AG vor, dass der Kolibri Akku unwirtschaftlich, zu teuer oder aus Standardakkus zusammengebaut wurde. Diese Untersuchung hat das Potential alles zu entkräften oder den warnenden Stimmen der Kritiker zu Recht zu geben.

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